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Das Boot ist Eigenbau, angetrieben von einen
50PS Outboard modernster Techologie kann es max.30 kn schnell sein, aufgrund seiner besonderen Rumpfkonstruktion
läuft es bei Wandergeschwindigkeiten um 5 kn kursstabil wie ein Kielkreuzer.
Mit allem Nötigen an Bord sind wir für lange Törn's ausgestattet.
Elektrische Energie liefert die Heckmaschine mit 1100W Dauerleistung oder eine 40W-Solarzelle auf
dem Vorderdeck. Eine schnellladefähige Hochleistungs-Gelbatterie in Spiraltechnologie (Start-und Versorgung) und eine kleinere Gelbatterie (Versorgung) speichern die elektrische Energie.
Zwei Anker sorgen für den richtigen Halt beim Liegen
zur Nacht.Positionslichter nach DHI-Norm und ein wasserdichter Bugscheinwerfer erlauben, wenn es notwendig sein sollte, Nachtfahrten. Bei Regen oder Nachts dient eine Persenning als Wetterschutz.
Zur Navigation bei Küstenfahrt dienen
neben Kompaß, Peilscheibe und den Seekarten auch ein GPS. Ein Echolot
zeigt an, wieviel Wasser man noch unterm Kiel hat. Die nötigen Wetterinfos
werden per Kurzwelle von DDK2, DDH7 im Funkfernschreiben, bzw. Wetterkarten
in FAX empfangen - manchmal hilft auch Melanie-.
Die Funkausrüstung besteht aus einem 100W-Kurzwellensender
und zwei VHF/UHF-Geräten mit 50W und 20W Leistung für den Funkverkehr
mit anderen Funkamateuren. Antennen und Anpaßgeräte sind im
Eigenbau entstanden. Die aktuellen Positionsdaten des GPS werden seriell
im NMAE-Format zum einen TinyTrak übermittelt, der angeschlossene
Sender strahlt auf 144.800 MHz mit 25W Leistung in kurzen Zeitabständen diese Daten
bearbeitet aus. Diese Betriebsart wird APRS (automatic position reporting
system) genannt. Im Schneeballsystem werden diese Signal von anderen in
dieser Betriebsart tätigen Stationen weitergeleitet. Ein an dieses
System angeschlossener Computer zeigt auf einer Karte unsere Position.
Ein Gateway zum Internet gestattet auch “Nicht-Funkamateuren” den Zugang
zu diesen Positionsdaten.
Bitte auf diese URL
klicken, dann sieht man wo wir sind !
aktuelle nautische Position des Bootes bei Datenaustausch>
Voraussetzung ist, daß wir auf 144.800 MHz von einem APRS-Digipeater empfangen werden, sonst wird die letzte empfangene Position gezeigt.
Der Funkverkehr mit anderen Schiffen, Küstenfunkstellen
und Behörden(Hafen, Schleusen etc.) erfolgt mit einer getrennten kommerziellen
Seefunkanlage. Die vorhandenen Seefunklizenzen für Binnen und See (SRC) gestatten die Nutzung dieser
Anlage - Rufzeichen hier DH 7479 Skipper - MMSI 211151620
Von Bord sind wir auch im Äther tätig,
wir sind Funkamateure:
- Skipper Rolf
DL2ARH
- XYL Ilona
DG1ASK
- Tochter Melanie
DL3AMH
- Sohn Philipp
DO4APH
.Wir sind im DARC organisiert und gehören
zum Ortsverband
X25
(Hermsdorf/Thür.).
Es macht Spaß, nach einer Tagesetappe
die Kurzwellenstation einzuschalten, die Morsetaste auf den Tisch zu stellen
oder einfach auf Kurzwelle mit befreundeten OM's in der Heimat zu reden und
vom Tagesgeschehen zu berichten. Schon manches andere Boot in anderen Erdteilen
wurde erreicht und Seemannsgarn ausgetauscht.
Sind wir an Bord, so sind wir jeden Morgen um 8:00 Uhr MESZ
auf 3625 kHz und Mittags um 13:00 Uhr MESZ auf 7085 kHz QRV.
Die UKW-Station ist während der Fahrt
auf 145.500,ooo MHz eingestellt. Digitale Betriebsarten wie
PSK31 - APRS - RTTY - SSTV
- FAX
sowie die Erreichbarkeit unter dieser
E-Mail-Adresse per UMTS - auch auf dem Wasser
-, runden den Kommunikationskomfort ab.
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